13. 07. 2016
Energie & Verkehr

14 Jugendliche aus allen sieben EDM-Regionen auf der Energy future Tour

Im Rahmen einer Exkursionsreise besuchten vom 3. bis 14. Juli 2016 vierzehn Jugendliche in Österreich, Deutschland und Tschechien zahlreiche Betriebe und Forschungseinrichtungen aus dem Energiesektor. Die jungen Menschen hatten von der Europaregion Donau-Moldau (EDM) den Auftrag, eine Vision der Energiezukunft für die Dreiländerregion zu entwickeln. Die jungen Energieforscher begaben sich 10 Tage lang auf eine spannende Suche nach innovativen Möglichkeiten der Energieerzeugung und der effizienten Energienutzung.

 

Das Tour-Programm zum Nachlesen
Der Abschlussbericht der Teilnehmer
Pressespiegel im Überblick
Fotogalerie der Tour

Präsentation

Video - Kurzfilm DE_CZ

DER TOUR-BLOG ZUM NACHLESEN

Während der Reise verfassten die TeilnehmerInnen zu jedem Tag einen Blog-Beitrag, in dem die Highlights und Eindrücke aus jugendlicher Perspektive widergegeben sind.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Tag Nr 8: Das Größte kommt zum Schluss. Die letzte Nacht verbrachten wir, wie angemessen, in einer Brauerei in Dalešice. Durch ein typisches tschechisches Frühstück gestärkt ging es auf zu dem zweitgrößten Pumpspeicherkraftwerk in Tschechien. Die Besonderheit an diesem war der geschüttete Damm (keine Staumauer) und die SmartStart-Fähigkeit. Damit wird dem Kraftwerk ermöglicht, ohne Hilfsenergie zu starten und es bietet zugleich eine Sicherheit für das Atomkraftwerk. Zurück in der Brauerei bereiteten wir uns körperlich (Mittagessen) und psychisch (iiih, Strahlen) auf den Besuch des Atomkraftwerkes Dukovany vor. Die große Anlage mit 8 Kühltürmen war sehr beeindruckend, jedoch durften wir nur das Besucherzentrum mit Modellnachbauten, der Anlagenkomponenten, besichtigen. Die überaus positive Einstellung der Tschechen gegenüber der Atomkraft wurde wieder deutlich. Fazit: überaus spannender Tag!
Fazit unserer Tour: nicht jeder hat das Potential zum Oberspritler ;-)
Vielen Dank an alle die uns per Blog begleitet haben, freut euch auf die Ergebnisse und einen tollen Film. 

 

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Dienstag, 12. Juli 2016

Tag Nr.7 Der Tag startete in Budweis mit vielen müden Gesichtern. Schön langsam machen sich die Strapazen bemerkbar. Die Hoffnungen auf Abkühlung wurde zerstört als der erlösende Regen in Sonnenschein überging. Der Besuch der Biogasanlage Trebon war das erste Ausflugsziel an diesem Tag. Da wir ja schon in Regensburg eine Biogasanlage besichtigt haben, wurden die technischen Details hier ausgespart und wir besichtigten den nahegelegenen Hauptabnehmer des Biogases, die Wellnessanlage Aurora - Zeit Es wurde hierfür ein eigenes Biogasnetz gebaut. Um den Bikini auszupacken war aber leider keine Zeit. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einer unserer interessantesten Besichtigungen, da wir von Energiegewinnung durch Mikrobiologie noch keine genaueren Vorstellungen hatten. Hunger hatten wir schon, aber die Algen durften wir trotzdem nicht probieren. Danach wurden wir im Restaurant nebenan mit Steak und Kuchen verwöhnt. Frisch gestärkt machten wir uns zur vorletzten Etappe des Tages auf, dem Technology and Science Centre Trebon. Dort wurden unsere müden Geister mit einem ausgezeichneten Vortrag erleuchtet. Zu guter Letzt fuhren wir nach Dalešice, wo wir auch die letzte Nacht verbringen werden. Auf geht's!

 

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Montag, 11. Juli 2016

Tag Nr. 6 Nach einem entspannten Wochenende begannen wir noch gestern (am Sonntag) die Anreise nach Pilsen. Goodbye Deutschland. Ahoj Tschechien.  Bereits heute in der Früh checkten wir wieder aus dem Studentenwohnheim aus. Unsere Suche nach einem Frühstück konnte erfolgreich mit einem Speedshoppingeinkauf im Supermarkt abgeschlossen werden. Danach gab es eine Besichtigung in der Firma Plzeňská teplárenská a.s., welche neben ihrem Wärmeversorgungsnetz und der Energieerzeugung eine brandneue Müllverbrennungsanlage vorstellte. Nach einem Rundgang in der Kohle/ Biomasseanlage durften wir die Aussicht über Pilsen in 50 m Höhe auf dem Kessel genießen. Auch die 15 min entfernte Müllverbrennungsanlage besuchten wir, jedoch leider nur von außen (Sicherheitsbestimmungen). Ganz ohne einem Mittagessen wollten wir uns nicht von Pilsen verabschieden, deshalb kamen wir verspätet um 14:00 Uhr in die Pilsner Brauerei, wo wir auch schon den Sonntagabend gemeinsam ausklingen ließen. Nach einer 2 stündigen Fahrt in die neue Heimat Budweis konnten wir in das Studentenheim einchecken.

 

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Freitag, 8. Juli 2016

Tag Nr. 5: Das Wochenende schreit. Aber es gibt noch viel zu sehen. Der Tag begann mit einem super Frühstück und guter Laune. Anschließend ging es auf nach Eich bei Regensburg zu Schmack Biogas. In der sehr informativen Führung erfuhren wir, dass dort das Biogas aufbereitet und direkt ins Gasnetz eingespeist wird. Forschen kann man viel, auch an der OTH Regensburg. Die folgende Laborführung der unterschiedlichen Fakultäten war sehr innovativ und spannend. DasTechBase, der nächste Aufenthalt, wird mit einem Eispeicher klimatisiert. Das moderne Gebäude war sehr interessant, wir waren aber leider aufgrund des straffen Zeitplans schon Wochenendreif. Die Energieagentur lud uns zum essen in einen suuuper Biergarten in Regensburg ein, wo das Wochenende begonnen hat :-)

 

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Donnerstag, 7. Juli 2016

Tag Nr.4. Adios Wels, Adios Österreich, Servus Bayern! Unser erster Halt war in Untergriessbach beim Haus am Strom. Dort angekommen begrüßten uns ein lokaler Politiker und das regionale Fernsehteam. Im Museum konnten wir spielerisch unsere Donauregion mit all ihren Besonderheiten entdecken. Die Highlights waren der wasserbetriebene Aufzug und die Äskulapnatter, welche wir wortwörtlich hautnah erlebten. Staubedingt erwartete uns eine längere Weiterreise, was dazu führte, dass wir die Besichtigung der Hackschnitzelanlage leider streichen mussten. Direkt nach unserer Ankunft in Pfarrkirchen am European Campus hatte das Pressefoto oberste Priorität. Durch einen kurzen Vortrag eines Professors konnten wir einen Einblick in die Studienangebote erlangen – aber leider auch nicht viel mehr. Etwas unter Zeitdruck begaben wir uns weiter nach Ruhstorf zum TZE, wo wir nach einer herzlichen Begrüßung die laufenden Projekte vorgestellt bekamen und die Arbeitslabore besichtigten. Den Abend ließen wir gemütlich bei dem Sommerfest mit Grillerei und Public Viewing ausklingen. Über diese Einladung freuten wir uns wirklich sehr. Vielen Dank an das TZE und das ganze Team.

 

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Mittwoch, 6. Juli 2016

Tag Nr. 3: Der heutige Tag begann erst später als sonst, denn es ging nach dem Frühstück und dem Check-Out Richtung Thalheim zu der Firma Fronius. Die Busfahrt ver(sch)lief sehr ruhig, doch ein paar waren dennoch produktiv. Dort angekommen starteten wir, nach der Begrüßung von einem lokalen Politiker, in die Führung. Leider konnten wir nicht so viel sehen wie wir wollten, da die meisten Türen verschlossen blieben - sei es aus sicherheitstechnischen Gründen oder weil der Schlüssel bzw. die Zutrittsrechte fehlten. Dennoch bekamen wir einen Einblick in das Haus der Zukunft und konnten sehen, dass die Firma mit ihren Ideen, Vorstellungen und Entwicklungen sehr gute Arbeit leistet. Erwartet wurden wir anschließend in der FH Wels, wo wir uns in der Mensa stärkten. Anders als sonst, begannen wir mit der Besichtigung der Fachhochschule von oben nach unten. Bei den am Dach angebrachten Photovoltaikmodulen konnten wir das Wissen von einem der Professoren auf die Probe stellen. Besonders erstaunt waren wir über die Vielfalt der installierten Modultypen. Weit über unserem Zeitlimit erwartete uns ein Mitarbeiter der benachbarten Forschungseinrichtung ASiC bei dem Photovoltaiklabor der FH und führte uns zu Simulationsräumen, wo die verschiedenen Umwelteinflüsse auf Solarthermie-Module getestet werden. Mit dem Check-In in der Jugendherberge endete somit ein ereignisreicher Tag mit 3 Besichtigungen. See you tomorrow ;)

 

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Dienstag, 5. Juli 2016

Tag Nr.2: erste Anzeichen von Augenringen. Uhrzeit 7:15. leere Mägen. Wiedermal Morgensport. Willkommen im Landhaus. Dort wurden wir von lokalen Politikern mit einem Vortrag begrüßt (Hunger). Endlich beim Frühstück angekommen wurde dieses für das Pressefoto unterbrochen. Danach durften wir die ultimative Bereicherung in unserem Team begrüßen (Busfahrer Andi - das Gehen hat ein Ende). Die erste Busreise ging zum Hofstätter, nein, nicht dem Fleischer, sondern dem Dinkelproduzenten. Anscheinend ist es doch möglich, einen Betrieb energieautark zu managen und dabei sogar Strom ins Netz einzuspeisen (Awesome!!). Hungern mussten wir nicht, nach einem ausgiebigen Mittagessen gings ab zur W.E.B., einem int. tätigen Windturbinenbetreiber im weinbewachsenem Waldviertel. Der Höhepunkt war die ultra geile Leitstelle, die wesentlich moderner war als in Zwentendorf. Tausende Fragen unsererseits waren zu viel, daher bevorzugte die Firma die Praxis und wir durften in ein Maschinenhaus: leider keine 140m hoch, sondern ein ausrangiertes Übungsobjekt am Gelände. Das Feierabendbier am Heimweg haben wir uns eindeutig verdient. Prost!

 

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Montag, 4. Juli 2016

Herzlich Willkommen zu unserem ersten Tag der Energy Future Tour 2016. Begonnen hat der Tag mit vielen müden Gesichtern, für Studenten ist 7:30 Uhr für das Frühstück einfach zu früh. Nach einem kurzen Morgenspaziergang in die Stadt St. Pölten starteten wir den Film- und Fotoworkshop mit unserem Kameramann Christian Pfabigan, der uns ab sofort begleitet. Auf das ausgiebigen Mittagessen in der Landhausküche folgend bekamen wir eine Unterweisung in die 4 E-Cars, in denen wir nach Zwentendorf fuhren. Die ersten Fahrgemeinschaften testeten die Autos bis zum Limit während die letzte Gruppe auf Grund eines sehr knapp bemessenen Ladezustands bangten das Auto die letzten Meter zu schieben. Glücklicherweise konnte das Auto am Gelände des inaktiven Kernkraftwerk Zwentendorf mit lokal produziertem PV-Strom beladen werden. Nach gefühlten 18935 Fotos und einer großartigen Führung durch das Kernkraftwerk machten wir uns auf den Heimweg. Die Angst vorm Abendessen (wir waren zu spät) war (fast) unbegründet. Anschließend ließen wird den Tag bei einem gemütlichen Feierabend-Wein revue-passieren, was unter anderem zu spannenden Diskussionen über Atomstrom führte.

 

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