Elektronische Horizonte in Verkehrsinfrastrukturen auf Basis von digitalen Zwillingen

Die Verkehrsinfrastruktur besteht aus vielen Komponenten wie Verkehrszeichen, Lichtsignalanlagen und auch Beleuchtung und wird immer mehr von teilweise sehr komplexen aktiven Sensoren und Aktoren durchdrungen. Sie sind ähnlich wie Fabriken, dem Handel aber auch privaten Heimen einer stetigen Digitalisierung ausgesetzt. Besonders bei digitalisierten Verkehrsinfrastrukturen (ITS) sind jedoch deren räumliche Ausdehnung und ihre Eigenschaft als kritische Infrastruktur unserer Gesellschaft zu sehen. Das gegenständliche Projekte soll für diese Infrastruktur geeignete digitale Repräsentanzen und Verarbeitungskonzepte für die Kernaufgaben den Verkehr zu regeln (Signalanlagen, Verkehrsschilder, etc.) und eine sichere Nutzung der Straßen zu ermöglichen (Beleuchtung, Sensoren für Glatteisgefahr, etc.) erforschen. Dies eröffnet große Vorteile für den Betrieb und die Verwaltung von Verkehrsinfrastrukturen, wird aber mit dem Aufkommen von automatisierten Fahrzeugen noch wesentlich an Bedeutung gewinnen, da zu erwarten ist, dass diese Fahrzeuge wesentlich durch die Infrastruktur unterstützt werden können, um komplexe Situationen effizient zu bewältigen. Um dies zu erreichen wird das Konzept von elektronischen Horizonten in Verkehrsinfrastrukturen erforscht. Elektronische Horizonte ermöglichen es über die Reichweite der system-eigenen Sensoren hinaus, die Umgebung wahrzunehmen. Zum Beispiel kann ein automatisiertes Fahrzeug durch den Abruf von Sensordaten aus einer querenden Straße Informationen über den Querverkehr erhalten. In dem von uns gewählten Ansatz bilden Digitale Zwillinge dabei die Teile dieser Infrastruktur als virtualisierte Einheiten ab. Diese Digitalen Zwillinge ermöglichen einen übergreifenden Datenaustausch, beschreiben das Verhalten, der durch sie repräsentierten realen Objekte, können aber auch Funktionalitäten übernehmen, die diese nicht oder nur mit wesentlich größerem Aufwand erfüllen können. So können beispielhaft Kommunikations- und rechenintensive Vorgänge unabhängig von den Ressourcen der Hardware vor Ort effizient durchgeführt oder Interoperabilität einfacher hergestellt werden. Die Forschungsarbeiten fokussieren dabei auf IoT-Kommunikationstechnologien wie LoRa und auf virtuelle Datenräume zum Aufbau elektronischer Horizonte aus den Informationen der Digitalen Zwillinge.

Datum 1. 1. 2019 - 31. 12. 2021
Länderkürzel AT
Name der begünstigten Einrichtung Donau-Universität Krems
Projektleitung Department für integrierte Sensorsysteme; Zentrum für Verteilte Systeme und Sensornetzwerke
Verknüpfung www.donau-uni.ac.at
Förderrahmen & Förderprogramm EFRE Österreich 2014-2020, Investitionen in Wachstum und Beschäftigung
Ikona

Entdecke die Europaregion

Einladung - Jubiläum EDM

Einladung - Jubiläum EDM

Moderne Gemeinde

Moderne Gemeinde

Im Gespräch über Digitalisierung

Datenbank der Gemeinden

Datenbank der Gemeinden

Übersicht aller Gemeinden in der EDM

Inspiration zu einer modernen Gemeinde

Inspiration zu einer modernen Gemeinde

Beispiele für Digitalisierung

Hochschulführer

Hochschulführer

Ein Hochschulleitfaden für die Europaregion

Best Practice Projekte

Best Practice Projekte

Aus dem Hochschulbereich

Sommerjobs in der EDM

Sommerjobs in der EDM

Sammeln Sie Erfahrungen

Fotodatenbank der EDM

Fotodatenbank der EDM

Fotografien für die breite Nutzung

Tipps zu Museen und Galerien

Tipps zu Museen und Galerien

Vielfältiges Angebot

28 Burgen und Schlösser

28 Burgen und Schlösser

Entdecken Sie außergewöhnliche Sehenswürdigkeit

28 schönste Rundwanderungen

28 schönste Rundwanderungen

Wanderausflüge durch die Europagerion

28 schönste Tagestouren

28 schönste Tagestouren

Mit dem Fahrrad durch die EDM

28 traditionelle Rezepte

28 traditionelle Rezepte

Kochen mit der Europaregion

Wir kochen gut

Wir kochen gut

Geschmack der Europaregion

Zweisprachigkeit in der EDM

Zweisprachigkeit in der EDM

Unser Angebot

Glossar

Glossar

Glossar