26. 01. 2016

Über viele Jahre hinweg stand das traditionsreiche Ortingerhaus in Freyung überwiegend leer. Doch mit dem Dahindämmern soll es nun vorbei sein, künftig wird es mit "europäischem" Leben gefüllt. Die Mietverträge mit den Investoren des künftigen "Europahauses" im Landkreis Freyung-Grafenau, wurden vor wenigen Tagen unterzeichnet.

"Europahaus" in Freyung


Über viele Jahre hinweg stand das traditionsreiche Ortingerhaus in Freyung überwiegend leer. Doch mit dem Dahindämmern soll es nun vorbei sein, wie Landrat Sebastian Gruber und der Geschäftsführer der Euregio und der Europaregion Donau-Moldau in Niederbayern, Kaspar Sammer, nun mitteilten. Sie werden das Ortingerhaus künftig mit Leben füllen. Die Mietverträge mit den Investoren des künftigen "Europahauses" im Landkreis Freyung-Grafenau, wurden vor wenigen Tagen unterzeichnet.


Anbau nach Euregio-Bedürfnissen
War es dem Bauherrn zunächst vorrangig um das historische Ortingerhaus gegangen, so habe sich gleichzeitig die Notwendigkeit eines neuen und größeren Domizils für die Euregio mit dem Europe Direct Büro sowie der Europaregion Donau-Moldau ergeben und sich dieses Gebäude als optimale Nutzung dafür herauskristallisiert. Die Kontakte zu den Euregio- und Landkreisverantwortlichen hätten diese Lösung gebracht. "So wird nun nicht nur das historische Ortingerhaus restauriert, sondern wir können auch einen Anbau nach den Bedürfnissen des künftigen Mieters realisieren", sagt Lankl. Alles freilich bereits abgestimmt mit dem Denkmalschutz und unter Ausnutzung der maximalen Fläche des geltenden Bebauungsplans in der Froschau.
Auch zum Innenleben des Ortingerhauses gibt es von den ppp-Architekten konkrete Konzepte, die bei dem künftigen Mieter auf Zustimmung stießen. Im Erdgeschoss wird das ehemalige Gastzimmer als Laden für die Euregio und die Europaregion Donau-Moldau wiederbelebt und durch den zentralen Haupteingang neu erschlossen. Im Süden des Gebäudes wird die Stadt, wie im Architektenwettbewerb festgelegt, einen großzügigen Platz mit Aufenthaltsqualität schaffen. Die direkte Nachbarschaft zum historischen Pfarrhof der katholischen Kirche und der bestehenden Pizzeria "Zum Goldenen Steig" sehen alle Beteiligten als Gewinn.
Erweiterungsbau Richtung Osten
Der erste Stock wird als Bürofläche genutzt und unter dem historischen Dachstuhl des in der Region höchst seltenen, historischen Mansarddaches ist ein großzügiger Besprechungs- und Ausstellungsraum angedacht. Der restliche Bedarf an Büroflächen wird mit einem modernen Erweiterungsbau Richtung Osten gedeckt. 

 

Zentrum für Fragen der EU

Und was bietet das neue Domizil im Ortingerhaus für die Euregio und die Europaregion Donau-Moldau? Dazu meint Geschäftsführer Sammer: "Ich freue mich sehr, dass wir durch dieses Projekt in absehbarer Zeit der ganzen Region ein Dienstleistungszentrum für alle Fragen in und um die Europäische Union und das europäische Fördergeschehen anbieten können. Es ist in dieser Form aus meiner Sicht einmalig."

Landrat Gruber und Dr. Heinrich betonen in dem Zusammenhang noch das große Engagement des Bayerischen Finanz- und Heimatministeriums, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und ebenso des Landwirtschafsministeriums und der Regierung von Niederbayern für die Euregio und die Europaregion Donau-Moldau. "Die Unterstützung, die wir aus diesen Häusern erfahren, ist in der Tat großartig und wird für unsere Region noch viel Gutes bewirken", so Landrat Gruber.

In den vergangenen Tagen wurde die Zustimmung aller Beteiligten erteilt und die Mietverträge mit der Euregio Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn e. V. vertreten durch die Landräte Sebastian Gruber, Franz Löffler (Cham) sowie Franz Meyer (Passau) und der Europaregion Donau-Moldau e.V. vertreten durch den Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich und Geschäftsführer Kaspar Sammer unterzeichnet.

Sammer danke schließlich allen niederbayerischen Landkreisen, dem Landkreis Cham und Altötting, allen Mitgliedskommunen der Euregio und der Europaregion Donau-Moldau, die sich seit über 20 Jahren für grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen. "Unsere Region wird immer mehr zur Vorzeigeregion in Europa und darauf können wir in der Tat stolz sein".

Was die Arbeiten beim Ortingerhaus angeht, so laufen laut Christian Lankl aktuell die Angebotseinholungen, so dass mit einem Start der Baumaßnahmen bereits im Februar 2016 zu rechnen sei. "Wir wollen so bald wie möglich starten", gibt er sich zuversichtlich. Angepeilt sei die Fertigstellung bereits zum Ende dieses Jahres. Dann sollen das Ortingerhaus mit 408,64 Quadratmetern und der Erweiterungsbau mit 377,18 Quadratmetern bezugsfertig sein. 


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